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7. Juli 2009 2 07 /07 /Juli /2009 22:00
Im Sommer 1983 war ich 16 und hörte Bowie's Musik rauf und runter. Das lag nicht zuletzt an dem erst im Frühling 1983 erschienen Album "Let's Dance" - ich war aber auf Bowie auch auf andere Weise, nämlich durch das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" aufmerksam geworden. Darüber hatte ich schon einmal in diesem Blog berichtet und verweise einfach mal auf meinen alten Beitrag von März 2008.

Ich war schon immer so drauf, dass mich die Musikmacher
  - wenn schon, denn schon - insgesamt interessierten, nicht im Sinne eines Fan-Wahns, sondern ganz intellektuell. Ich wollte wissen, was die Leutchen sonst so drauf hatten, sprich, was in der Vergangenheit gelaufen ist. Da boten die meisten Rockmusiker der 80er eine Geschichte, die bis in die 70er, ja sogar bis in die 60er hineinreichte.

David Bowie war da natürlich eine wahre Fundgrube, so wandlungsfähig, wie er ist. Heute erschien im SPON unter Eines Tages ein lesenswerter Bericht über die Bowie-Story, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zu lesen ist hier, dass Bowie - zuvor hieß er noch David Robert Jones - schon 1964, also mit 17 Jahren seine Musikkarriere startete und später zwischen den Welten und Geschlechtern wandelte, indem er eine Zeitlang sehr bewusst androgyn auftrat.

Sein erstes erfolgreiches Werk war "Space Oddity", das just vor vierzig Jahren pünktlich zur ersten bemannten Mondlandung am 21. Juli 1969 erschien (genau genommen 10 Tage zuvor, nämlich am 11.07.1969).

Bowie war damals gerade 22 Jahre alt und prägte einen Stil, den später in den 80ern diverse New Wave und Postpunk-Bands bzw. Independent - Bands kopiert haben.

Aber seht und hört selbst:
"Space Oddity" in drei Videoversionen von ein und demselben Musiker:

Als erstes Bowie im zarten Alter von 22 Jahren in spaciger Psychedelic -Athmo...



Und hier 1970 bei seinem ersten Fernsehauftritt mit Space-Oddity:




Ein anderes Video zu dem Song zeigte Bowie mit Akustik-Gitarre, Wollpullover und Ziggy-Stardust-Frisur, das ist vielleicht etwas bekannter:


Habe ich schon die unglaubliche Wandlungsfähigkeit Bowies damals erwähnt?

LG M.Kupfer

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Kommentare

H
Hallo,
also David Bowie find ich ja auch toll! Vor allem aber war ich erstaunt, als ich mal gelesen habe, dass er eine Weile in Berlin gelebt hat. Da war er zwar bei weitem nicht der Einzige, aber dennoch fand ich es bemerkenswert.

Liebe Grüße
Hank
Antworten
M

Hallo Hank,
ja, Bowie hat Mitte bis Ende der 70er in Berlin gelebt. Dies komt auch bei "Christiane F." vor. Während der Zeit hat er auch sehr viel mit Iggy Pop und Brian Eno zusammen gearbeitet den Film "Just
a Gigolo" (mit Marlene Dietrich!) gemacht. Seine Wohnung war in Schöneberg. Insgesamt war die Zeit in Berlin eine sehr produktive Phase, hier hat er drei Alben herausgebracht (Low, Heroes,
Lodger).

Du hast einen sehr schönen Bericht über eine Minikreuzfahrt nach Oslo geschrieben. ich komme demnächst - ich hoffe heute, spätestens morgen - mit einem Reisebericht über Schweden. Die TT-Line-Fähre
Peter Pan war auch schon klasse, aber nicht mit dem von dir beschriebenen Color-Liner vergleichbar...

Viele grüße

M.Kupfer


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  • Ich bin als Rechtsanwalt tätig, habe Familie und stehe mitten im Leben, wie man so sagt. das bringt manch Chaos mit sich... aber zum Glück auch Zeit für diese Themen: Gesellschaft, Politik, Independent- und Rock,Geschichte, Kultur, Sport, "grüne"
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