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28. Mai 2011 6 28 /05 /Mai /2011 21:47

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus - ein großes Ereignis besteht in unserem Schwedenurlaub im August 2011.

 

2010 haben wir die Westküste bereist. Davon erzähle ich jetzt ein wenig, mit Bildern, in lockerer Folge..

 

Start unseres Schwedenurlaubs 2010 war die zweitgrößte Stadt, Göteborg (Jötebori oder ähnlich gesprochen...).

 

 

Start: Kiel – Göteborg, Stena Line, 23.07./24.07.2010

Wir checkten am Skandinavien-Kai in Kiel ein auf die Fähre „Germanica” von StenaLine, die zwischen Kiel und Göteborg verkehrt.  

Die Fahrtdauer: 14 Stunden. P7230375.JPG

Die Fähre wurde 1991 erbaut und steckte kurioserweise randvoll mit lauter alten Casino-Spielgeräten, die aber niemand zu nutzen schien , die Szenerie war ein wenig grotesk an Bord – überall blinkte es, dies aber ziemlich zweckfrei…

 Es gab auch ein Internet-Café mit drei PC-Plätzen, die aber einen leider nur sehr langsamen Internetanschluss boten und außerdem ständig von daddelnden Kindern belegt waren. 

Die Nacht verbrachten wir in einer ziemlich engen Binnenkabine. Irgendwie schien es auch ein technisches Problem zu geben, denn die Chip-Schlüssel versagten reihenweise ihren Dienst und mussten ausgetauscht werden. Ein weiterer Minuspunkt: Die Stellflächen im Schiff. Die Decken waren dort viel niedriger als in einer normalen Garage, man parkte so eng aneinander, dass es schwierig war, die Kofferraumklappe zu öffnen bzw. die Türen. 

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Am Morgen des 24.07.2010 erreichten wir die Schären südlich von Göteborg, wir nahmen ein reichhaltiges Bordfrühstück „auf schwedisch“ ein, mit viel Knäckebrot (!) und anderen guten Dingen.  Es  war etwas kühl auf dem „Sonnendeck“, aber die Aussicht lohnte sich, wenn uns auch der Wind um die Ohren pfiff...

 

Nach der AnPICT0047kunft:  Vom Fährhafen quer durch die Stadt ging es Richtung Norden zum Vandrerhem Kviberg, an der Regimentsgatan. Der Name erweckt Assoziationen an Militäranlagen, tatsächlich gehörten die lang gezogenen Backsteingebäude früher einmal zu einer Kaserne. 

Unser Zimmer: 2 Doppelstockbetten – von Ikea, (natürlich) – ein Tisch mit zwei Sesseln, ein Flachbildfernseher, eine kleine Garderobe, ein Fußboden mit Schiffsbodenoptik.  Das Bad mit Duschen nutzte man mit anderen Gästen auf demselben Flur. Wir versorgten uns selbst, dafür gab es im Keller eine große Gästeküche.

In die Stadt ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit einer Fahrtdauer von etwa 15 Minuten. Dafür konnte man an der Tageskarten für „Västtrafik“ erwerben.

Unsere Ziele:

-         Universeum

-         Stadt, Hafen

-         Schärengarten

-         Delsjön

-         Liseberg  

 

 Das Universeum  ist ein Wissenschaftserlebnismuseum – das ist sicher die richtige Bezeichnung – mitten in Göteborg neben dem Vergnügungspark „Liseberg“, an der Haltestelle „Korsvägen“. Das Stadion Ulevi liegt nicht weit entfernt.

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Auf vier Stockwerken wird das Thema „Wasser“ anhand von nachgebildeten Landschaften, Klimazonen, Wetterregionen behandelt. In weiteren Etagen werden die Themenfelder Sport, Technik, Verkehrssicherheit interaktionstauglich dargestellt. Was heißt das genau? Die Kinder können viel spielen hier...

 

Die Stadt erreichten wir an einem verregneten Sonntag. Den ganzen Tag schüttete es – leider. Wir „retteten“ uns in eine Einkaufspassage, machten später eine Stadtrundfahrt mit einem dieser kleinen Ausflugszüge, kauften etwas ein für den nächsten Tag – und fuhren zurück ins Vandrerhem. Dort gab es zumindest eine Tischtennisplatte. Ansonsten blieb uns nichts übrig, als uns mit Spielen und Lesen den Tag zu vertreiben…

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Der folgende Tag entschädigte uns voll und ganz: Die Sonne schien, es war warm. s bestens für einen Ausflug in den Göteborger Schärengarten.

 

Südlich von Göteborg befinden sich vor der Küste eine Reihe kleinerer Inseln, der Schärengarten. Die Inseln sind teilweise bewohnt, die Bewohner leben autofrei und nutzen zur Fortbewegung und zum Transport auf den schmalen Wegen kleine Mopeds mit Ladefläche vorne...

 

Man erreicht die Inseln mit den Fähren des Nahverkehrs – Västtraffik. Die Nahverkehrstickets können hier ohne weiteres verwendet werden!

 

Die Haltstelle liegt im Südwesten und heißt Saltholmen. Wir  fuhren an diesem herrlich sonnigen Tag auf die Insel Brännö, eine der größeren im Schärengarten. Die Landschaft – einfach atemberaubend... Auf Bränno wanderten wir auf die am höchsten gelegene Stelle mit Aussicht auf die anderen Inseln und die Fährrinne. Im Café auf dem Weg dorthin gönnen wir uns Kaneelsnäcka – also die typischen Zimtwecken... Es ging über verschlungene schmale Wege über die Insel, entlang an bunten Holzhäusern hinter Hecken zum Aussichtspunkt...

Die Bilder dieses Ausflugs sprechen für sich....

 

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Delsjön

Ein sonniger Tag. Und wir fuhren auf verschlungenen Wegen durch Göteborg zu DEM Freibad-Geheim-Tipp Nr. 1 – dem Delsjön. 

An diesem herrlichen Tag erwartete uns von der Sonne bereits bestens temperiertes Wasser. Der See liegt inmitten eines großen Naturschutzgebietes, von Wald und Felsen gesäumt. Besonders schön war der Sprung von den Felsen in den See. Vorne an der Liegefläche führt ein Steg in tiefere Regionen des Gewässers, für die Kleineren aber ist es hier noch flach genug.... Insgesamt: Ein gelungener sonniger Badetag!

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City

In der City von Göteborg sehen wir den Hafen mit der Oper, dem Viermastbark sowie dem rot-weißen Hochhaus Utkiken – nebst Statue des Sängers Evert Taube, desgleichen die Fiskekyrkan (eine alte Kirche, in der sich eine Fischmarkthalle befindet), die Avenyn, die lt. Reiseführer an den Champs Elysee in Paris erinnern soll – unsere Begeisterung hielt sich allerdings in Grenzen, es war doch nur eine breite Straße in Göteborg Richtung Bahnhof....

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Liseberg

 

Last but not least bsuchten wir den Vergmügungspark Liseberg (neben dem Universeum, s.o.). Man sollte schon einen Tag Zeit einplanen. Typisches Mitbringsel: Eine Riesn -Tafel Schokolade - Marke Marabou oder Toblerone - zu gewinnen an einer der zahlreichen Spielbuden (ein derartiger Gewinn blieb uns leider verwehrt).

 

Jetzt noch ein paar Bilder aus Liseberg

 

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M.Kupfer

 

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  • Ich bin als Rechtsanwalt tätig, habe Familie und stehe mitten im Leben, wie man so sagt. das bringt manch Chaos mit sich... aber zum Glück auch Zeit für diese Themen: Gesellschaft, Politik, Independent- und Rock,Geschichte, Kultur, Sport, "grüne"
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