Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
23. Dezember 2008 2 23 /12 /Dezember /2008 18:20
Was ist das eigentlich, Weihnachtsfreude?

Ich versuch es mal anders herum: Was ist es nicht?

-"X-Mas"
- Konsum ohne Ende, verbunden mit massenweisen Geschenken nach dem Motto "Viel hilft viel";
- Geschenke vor Toresschluss besorgen;
- Geschenke "zwischen den Jahren" immer umtauschen;
- Fresserei ohne Ende;
- zuviel Glühwein;
- Dauerfernsehen über die Feiertage;
- 7-Grad-Celsius-Waschküche
- schrecklich-schöne Glitzer- und Blinkbeleuchtung an den Häusern, die eher an Rotlichtviertel erinnern, denn an die Adventszeit;
- Hetze in den Straßen;
- die neuesten Trends am Weihnachtsbaum: grüne und violette Kugeln;
- jeden Feiertag anderen Besuch haben/immer jemand anderen besuchen;
- Freizeitstress, mehr Pflicht als Freude, fremdbestimmte Feiertagsgestaltung;
- Ärger, der auf einen nach Weihnachten wartet;

Positiv ausgedrückt: Schwierig, es ist eine sehr persönliche Wahrnehmung, ganz abhängig von der jeweiligen Situation, Erinnerungen an schöne Weihnachten - oder eben an schreckliche Weihnachten früher.

Ist mal ein lieber Angehöriger in der (Vor-) Weihnachtszeit verstorben? Haben sich Paare getrennt, gab es Familienstress? Ging der Job verloren, ist wer schwer erkrankt?

Oder war es schön, wie zur Kindheit?
Mein Vater und Schwiegervater, beide um die 70 erzählen noch von ihren Weihnachten in den letzten Kriegsjahren oder in den Kältewintern der Nachkriegsjahre, in denen eine einzelne Apfelsine für jeden die Weihnachtsfreude brachte, auch, dass die Bude beheizt war und es etwas zu essen gab und alle zusammen waren.

Meine Mutter erzählt, dass sie sich über ihr "renoviertes" Puppenhaus freute - da bereits vorhandene war Wochen vorher aus dem Kinderzimmer verschwunden und wurde von einem Verwandten mit Farbe, neuen Möbeln pp wieder frisch gemacht und stand Heiligabend unterm Weihnachtsbaum.

Auf solche Geschichten können wir Nachgeborenen nicht zurück greifen, es gab immer reichlich.

Was macht für mich persönlich Weihnachtsfreude aus?

- eine bestimmte innere Ruhe, zu der man nach dem Rüsel in der Vorweihnachtszeit kommt...: Die Geschäfte dürfen ruhen, es ist alles vorerst erledigt;

- ein Lichterglanz in der Wohnung, der innere Wärme verbreitet - nicht zuviel Glitzerkram, lieber ein paar Kerzen;

- Das Bewusstwerden/sein des Zwecks von Weihnachten: Christi Geburt;
- die Möglichkeit, die späte Messe in der Kirche besuchen zu können (oder die frühe am 1. Weihnachtstag);
- Zeit - zum Lesen, Musikhören, Spielen, Spazieren;
- klassische Musik;
- kaltes Hochdruckwetter, Schnee(!) oder zumindest Frost;
- Genuss nach dem Motto "Klasse statt Masse".

In meiner Jugend und in meinen 20ern machte der Mitternachtsgottesdienst für die Jüngeren Weihnachten erst perfekt, weil man nach der familiären Bescherung noch Freunde treffen konnte.

In meiner Kindheit stimmte meine Mutter das Klavier an und es wurde bei echten Kerzen am Baum zu Klaviermusik gesungen.

Was ist denn für euch/Sie Weihnachtsfreude?

M.Kupfer
Diesen Post teilen
Repost0
7. Oktober 2008 2 07 /10 /Oktober /2008 22:10
Heißa Hoppsa - so grüßt Karlsson vom Dach seinen kleinen Freund Lillebror.
Karlsson ist nach eigener Aussage ein "grundgescheiter und gerade richtig dicker Mann in seinen besten Jahren" Er lebt auf einem ganz normalen Wohnhaus in Stockholm auf einem Dach - in seinem eigenen kleinen Häuschen versteckt zwischen zwei großen Schornsteinen. Er fliegt mittels eines kleinen Propellers auf seinem Rücken, den er mit einem Knopf in der Höhe seines Bauchnabels an- und ausschalten kann.

Lillebror - eigentlich Svante Sventesson - lebt mit seiner Familie - Mama, Papa, Birger und Betty - in genau dem Haus, auf dem Karlsson haust... Er ist im ersten Band sieben Jahre alt und ein "typischer Junge". Er wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund.

Eines Tages trifft er auf Karlsson.

Die erste Begegnung zwischen den beiden findet an einem Frühlingsabend im Zimmer von Lillebror statt. Lillebror sitzt ein wenig mürrisch in seinem Zimmer, als er durch das offene Fenster ein Motorengebrumm wahrnimmt, das immer näher kommt. Als er aus dem Fenster schaut, sieht er einen kleinen dicken Mann mit Latzhose und Propeller auf dem Rücken vorbei fliegen, der ihn mustert, dann noch einmal eine Runde dreht, bevor er auf dem Fensterbrett von Lillebrors Zimmer Platz nimmt mit den Worten "Heißa Hoppsa, darf man sich setzen?"

Karlsson stellt sich schnell als rechthaberischer, gefräßiger Aufschneider heraus, der seine Fehler (er zerstört Lillebrors Dampfmaschine und hínterlässt einen Brandfleck  auf dem Bücherbord) handwedelnd mit den Worten  "Das stört keinen großen Geist"  verharmlost,  der findet, dass man Bonbons "wohltätigen  Zwecken" (nämlich ihm) zuführen soll und wahrscheinlich bei dieser Beschreibung mit vorgeschobener Unterlippe schmollen und sagen würde:"Hat man so was schon gelesen, über den besten Karlsson der Welt? Ich mach nicht mit, wenn du das über mich schreibst. Und der beste Blog-Autor der Welt, rate mal wer das ist....?"

Die
Karlsson-Bände von  Astrid Lindgren erzählen dann noch ziemlich komische Abenteuer, bei dem es ums "Tirritieren, Schabernacken und Figurieren" geht -  u.A.mit den beiden Räubern Fille und Rulle (denen Karlsson Streiche spielt, indem er sie z.B. als Gespenst verkleidet verjagt), mit Lillebrors Familie - die an Karlsson zunächst nicht glaubt und dies als Spinnerei Lillebrors abtut - , seinen Freunden Krister und Gunilla, der Haushälterin Frau Bock ("der Hausbock") und Onkel Gustav.

Meinem Sohn, sieben Jahre alt, lese ich die Karlsson-Geschichten nun schon zum dritten oder vierten Mal vor, immer mit dem selben Spaß. Am lautesten lachen wir immer über die Szene, in der Lillebror und Karlsson die beiden Einbrecher Fille und Rulle mithilfe einer mit einem Tennisschläger, Handtüchern und Onkel Gustavs Gebiss erstellten "Mumie" erschrecken. Beim ersten Mal lag ich bei der Szene auf dem Boden vor Lachen und war außerstande, weiter zu lesen, während Sohnemann immer rief "Was...du sollst das jetzt lesen, was ist denn da jetzt los....?"

Die Karlsson-Bände wurden bereits mehrfach verfilmt und als Hörspiel verarbeitet, wobei der vor ca. 5 Jahren erstmals im KIKA gezeigte Trickfilm mit Abstand die beste (da besonders literaturnah) Adaption darstellt.

M. Kupfer

Diesen Post teilen
Repost0
19. September 2008 5 19 /09 /September /2008 15:40
Ist es schon so weit?

Jetzt - im September?

Brrrr. Die Sommeranzüge bleiben jetzt schon im Schrank. Die Gartenmöbel könnten eingemottet werden. Das Trampolin im Garten auch.

Hey, in drei Tagen ist überhaupt erst Herbstanfang....

Und dann noch Frost! An meinem Auto...! Morgens!  Es steht nachts nicht in der Garage, das ist aber immer noch kein Grund, dass die Scheiben sofort einfrieren. Um Nikolaus herum könnte ich das ja verstehen, aber doch nicht vor dem 20.09. ...

Und wenn ich meine beiden Kinder zum Kindergarten bzw. in die Schule fahre, vor der Arbeit, droht bei strahlendem Sonnenschein morgens vorübergehende Blindheit, wenn die gerade aufgegangene Sonne voll auf meine halbaufgetaute von innen leicht beschlagene (und drastischerweise mit einem Schwamm  mehr schlecht als recht geputzte) Windschutzscheibe knallt.... Dann ist wirklich alles vorbei. Strahlentod mal anders. Ich verlier die Orientierung auf der Straße, weil ich überhaupt nichts mehr sehe. Die gerade eingeschaltete Klimaanlage hat noch nichts bewirkt. Wenn ich nicht aufpasse, knall ich in den Gegenverkehr.

Ich KÖNNTE ja eher los fahren. Dann müsste man - also ich - früher aufstehen. Und die Kinder auch. Wer macht denn so etwas? Und da ich ja nicht alleine unterwegs bin und Sohnemann pünktlich um viertel vor acht in der Schule sein muss, ist für die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen überhaupt keine Zeit. Hätte nichts gegen ein a. ein stabiles Hochdruckgebiet und frostfreie Nächte oder b. wenn schon Frost, dann wenigstens keine tiefstehende Sonne, in die man morgens hineinfahren muss....

M. Kupfer
Diesen Post teilen
Repost0
7. August 2008 4 07 /08 /August /2008 21:36
Wahrscheinlich ist es so, wenn man Familie hat - irgendwann landet man jährlich in ein und demselben Ferienort, ja in der selben Ferienwohnung, dies nahezu zum selben Zeitpunkt.

So ist es bei uns seit 2006.

Seitdem fahren wir in die Ferien nach Kühlungsborn.

Es begann im Jahr 2006 damit, dass wir auf der Suche nach einem Kurort für unsere Tochter, damals 2 Jahre alt, waren.

Unsere Kleine hatte eineinhalb Jahre zuvor, mit 11 Monaten eine heftige Lungenentzündung erlitten, nun kamen  wir mit dem Hausarzt zu dem Schluss, dass wir eine Klimakur an der See durchführen sollten. Drei Wochen. In Deutschland.

Ich dachte zunächst nur: O Backe, warum nicht Dänemark, oder irgend etwas am Mittelmeer. Mit Grauen stellte ich mir vor, wie wir geschlagene drei Wochen ein beharrliches Tiefdruckgebiet an der deutschen Ostsee oder Nordsee ausstehen müssen... Viel Wind, Wolken und Regen.

Wie 2004 auf Spiekeroog, wie 2005 bei Nymindegab in Dänemark.

Wir entschieden uns nach viel Hin und Her für Kühlungsborn

Es handelt sich um ein Seebad, der Kuraufenthalt wird also von der KV grundsätzlich bezuschusst.

Kühlungsborn - Komischer Name, aber gehört hatte ich davon zuvor schon einmal. Kühlungsborn liegt an der mecklenburgischen Ostseeküste zwischen Wismar und Rostock und besteht eigentlich aus drei Orten - eigentlich Dörfer -, nämlich Brunshaupten (Ost), Arendsee (West) und Fulgen. 1938 wurden die Orte zusammen gefasst und Kühlungsborn genannt.

Jetzt kann man sich vortrefflich darüber streiten, warum man den in der Nazizeit geschaffenen künstlich wirkenden Namen behalten hat. Sei's drum. Zumindest der Wortbestandteil "Kühlung" hat Bezug zum Ort: Die Kühlung ist ein üppiges Waldstück zwischen den Ortsteilen (hier findet sich seit diesem Jahr auch ein besuchenswerter Kletterwald, mitten an der Ostseeallee, eine verkehrsberuhigte Straße mit alten Bädervillen, die die beiden Teile Ost und West verbindet ).


Größere besuchenswerte Städte in der Nähe sind wie gesagt Rostock und Wismar, jeweils ca. 20 km von Kühlungsborn entfernt. Etwa 10 km östlich von Kühlungsborn liegt Heiligendamm, der Ort, in dem 2007 der G8-Gipfel stattfand, im Westen in etwa vergleichbarer Entfernung Rerik an Ostsee und Salzhaff.

Beide Ziele lassen sich gut mit dem Fahrrad erreichen.

Die berühmte Bäderbahn Molli verkehrt von Kühlungsborn aus mit einer alten Dampflok nach Bad Doberan über Heiligendamm.








Unser erster Urlaub dort:


Ende Juni 2006 ging es für drei Wochen mit einem vollgepackten Auto los.

Wenn ich den Sommer 2006 in Erinnerung rufe, denke ich an viel Sonnenschein und die WM in Deutschland - das Fußballsommermärchen.

Nachmittags nach der Ankunft lief das Achtelfinale Deutschland : Schweden. Weiß ich noch wie heute, weil wir deshalb unseren ersten Strandausflug abgekürzt haben.

Unser Sohn, damals 5 Jahre alt, war bereits fußballverrückt gen
ug und wegen der WM angespitzt. So wie ich :-).

Das Bild links oben zeigt den Strandabschnitt in Kühlungsborn-West, hier in der Ecke unterhalb vom "
Schloss am Meer"  haben wir unsere Strandmuschel aufgeschlagen.

Der Urlaub bot in diesem Super-Sommer  durchgehend Sonnenschein, Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad Celsius, viel Meer und Strand, die Orte Wismar und Rostock, dort den Zoo.

Und Fußballspiele mit unserem Sohn am Strand.

Die Ferienwohnung - in der wir drei Urlaube verbrachten - ist komfortabel eingerichtet, viel besser als dänische Ferienhäuschen für vierköpfige Familien.

Zum Strand brauchen wir von dort jeweils ca. 10 Minuten zu Fuß. Ein gewaltiger Pluspunkt!

Der Ort bietet viel Bäderarchitektur und eine sehr gut ausgebaute Strandpromenade von vier km, die die beiden Ortsteile Ost und West verbindet. Es gibt zwei Konzertgärten in Ost und West, in denen in der Saison zahlreiche kostenlose Veranstaltungen (Konzerte, Zaubererauftritte, Kinderdiscos etc) geboten werden. Da ist die Kurtaxe, die man bei Urlaubsantritt zu entrichten hat, sehr gut angelegt. Naja, der Ostseekasper kostet Eintritt.

Weil es uns, vor allem den Kindern,  2006 so dermaßen gut gefallen hatte - das Wetter im Super-Sommer 2006 und die WM waren sicher maßgebend - beschlossen wir, 2007 erneut nach Kühlungsborn zu fahren.



Der Sommer 2007 war leider kühl, windig und verregnet. Die strand- und badetauglichen Tage ließen sich an drei Fingern abzählen. Regenjacke und Fleece-Pullover prägten die Urlaubsbilder.

Aber manchmal schien eben doch die Sonne, vielleicht nicht den lieben langen Tag, aber doch so manche Stunde, in der unsere Tochter zum Beispiel die 4-km-lange Promenade vom Baltic-Platz bis zum Piratenspielplatz im Ortsteil Ost mit dem Laufrädchen zurücklegte. Und unser Sohn mit dem Ball über den Strand fegte oder ebenfalls mit seinem Rad unterwegs war...

Bei den Touren unserer Tochter konnten gut und gerne mal 10 km Wegstrecke mit dem Laufrad an einem Nachmittag zusammen kommen (Hin und zurück plus Weg bis zur Wohnung). Ein Weg, der auf der einen Seite uneingeschränkt Einblick auf den Strand und die Ostsee bot, auf der anderen Seite einen Grüngürtel, diverse Restaurationen und vor allem WC's!

Auf dem Weg gibt es bei Strandzugang 14 einen kleinen, aber feinen Strandspielplatz, den unsere beide Kinder ganz gerne nutzten.

Auf diesem Strandspielplatz fanden zweimal in der Woche Veranstaltungen der "Märchenhexe Küboschka" statt, bei wechselhaftem Wetter eine sehr willkommene Abwechslung.

Ansonsten stand auch 2007 wieder der Rostocker Zoo als Ausflugsziel auf dem Plan, außerdem das Spaßbad "Wonnemar" in Wismar sowie zwei Trips nach Rostock-Warnemünde und eine Radtour zum Bastorfer Leuchtturm.

Das mäßige Wetter trieb uns häufig in das "Fischhus". Ein kleines Lokal mit einem sehr guten Angebot an Fischgerichten, aber auf Dauer ist Essen gehen mit vier Leuten ja auch nicht günstig, auch wenn man sagen muss, dass man dort großartige Angebote finden kann, das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung.


2008 ging es auf Wunsch der Kinder ein drittes Mal nach Kühlungsborn. Wieder drei Wochen, diesmal  im Juli.

Die EM lag bereits hinter uns. Das Wetter bot mehrere Hochdruckgebiete, viel Sonne und fast jeden Tag strandtaugliches Wetter. Nicht so wie im Sommer 2006, aber ganz ordentlich. Auf den Bildern sieht man uns sehr häufig am Strand mit Badehose und T-Shirt, sehr selten mit Regenjacke und Pullover.

Der Baltic-Platz hatte sich 2008 verändert und heraus geputzt.

Nicht nur eine Anlage mit Bungee-Trampolinen - wie in den Jahren zuvor -prägte den Platz (s.o., erstes Photo) darüber hinaus auch ein Riesenrad vom Feinsten, Karussels, Buden und anderes.

Vor der alten (Bj. 1972) seit ca. 2002 Jahren verrottenden aus DDR-Zeiten stammenden "Meerwasserschwimmhalle" - neben der leider auch verfallenden "Villa Baltic" (s.o.) - fand sich im Stile von "Kramer, Zunft & Kurzweyl" eine "Pirateninsel" mit piratenmäßiger Gastronomie in Holzbuden und Zelten sowie Verkaufsständen von allerlei Kram...
Erstaunlich: man entdeckt doch jedesmal Neues. Die Kinder werden größer, die Aktivitäten ändern sich. Sohnemann, inzwischen sieben Jahre alt und begnadeter sowie guter Fußballer fand immer andere Kinder zum Kicken am Strand. Wir konnten daher mal mehrere Bücher im Urlaub beenden und ich musste nicht immer als Sparringpartner zum Fußballern herhalten...

Unsere Tochter, mittlerweile vier Jahre alt, fuhr gerne Fahrrad - dieselbe Strecke wie ein Jahr zuvor mit dem Laufrad. Überhaupt konnte man jetzt auch mal abends mit den Kindern in den Ort. Mittagsschläfchen entfielen.

Das Trampolin an Strandaufgang 15 - 10 Minuten hopsen für 2,--€ - haben wir ebenfalls mehrmals besucht...

In dem Bereich befindet sich auch der Animationsstrand mit Beachvolleyballplätzen, Fußballtoren sowie einer Pool-Insel im Meer, etwa 100 m vom Strand entfernt.

Das Super-Riesenrad bot übrigens donnerstags ab 21:00 eine Sonnunenuntergangsfahrt an, die bis zu 45 Minuten währen konnte, dies zum Preis von einer normalen Fahrt, nämlich für 15,--€ für eine vierköpfige Familie.... Wir schafften es trotz heftigen Andrangs noch, eine Kabine zu ergattern...

Die letzte Urlaubswoche war von einem stabilen Hochdruckgebiet geprägt, allerdings mit sehr starkem Ostwind. Das hatte einen für die Ostsee ungewöhnlich hohen Wellengang zur Folge.


Üblicherweise kommt der Wind aus westlicher Richtung, von dort gelangen auch die Tiefdruckgebiete über den Britischen Inseln (so sie sich noch nicht über Dänemark ausgeregnet haben) in die Region.

Insgesamt ist die Ostseeküste aber eher von gutem Wetter geprägt, mehr als die Nordseeküste. Der starke Ostwind hatte vor allem Ende Juli 2008 zurfolge, dass das Wasser an Land gedrückt wurde und die Hälfte des Strandes - ja, an der Ostsee sind die Strände schmaler als an der Nordseeküste - nicht mehr als Liegefläche nutzbar war...

 Wir verlebten also auch 2008 wieder einen erholsamen, tollen Familienurlaub! Man kann sich nun darüber streiten, ob nicht 2008 im Ort zuviel geboten wurde - Riesenrad, Pirateninsel, Karussels etc - aber erstens muss man die Angebote nicht wahrnehmen, und zweitens ist man doch froh, im Schlechtwetterfall noch das eine oder andere Ass im Ärmel zu haben... junge Familien werden dies zu schätzen wissen...

Zum Ende noch ein Link zu einem tollen Video namens "Ein Tag am Meer", auf das ich über GoogleMaps aufmerksam geworden bin - eine Liebeserklärung an Kühlungsborn...


LG
M.Kupfer








Diesen Post teilen
Repost0
16. März 2008 7 16 /03 /März /2008 17:46
Abends vor dem Einschlafen. Meine Tochter, 4, muss Mama noch eine wichtige Mitteilung machen:

"Mama, ich möchte gerne mal eine Fee im Wald treffen."

"Aha, und was ist dann?"
" Die Fee kann mir das Fliegen beibringen, das kann ich noch nicht."

Nach kurzem Überlegen:
"Die sind bestimmt in Afrika, aber da müssen sie aufpassen, wegen der Löwen..."

Einiges muss man eben stehen lassen.


Vor vielleicht 1,5  bis 2 Jahren: Die klassische Frage am Tisch, nachdem sie etwas lautstark fordert:"Wie heißt das Zauberwort?" Die Antwort - nach kurzem Grübeln: "Äh, Drei mal schwarzer Kater?"

M.Kupfer
Diesen Post teilen
Repost0

Über Diesen Blog

  • : Der-seit-1966-dabei-Blog
  • : Gesellschaftliche Themen, Rockmusik, Independent, Crossover, Freunde, Spiele, Familie, 68er, Recht, grüne Politik, Wahnsinn des Alltags
  • Kontakt

Profil

  • M.Kupfer
  • Ich bin als Rechtsanwalt tätig, habe Familie und stehe mitten im Leben, wie man so sagt. das bringt manch Chaos mit sich... aber zum Glück auch Zeit für diese Themen: Gesellschaft, Politik, Independent- und Rock,Geschichte, Kultur, Sport, "grüne"
  • Ich bin als Rechtsanwalt tätig, habe Familie und stehe mitten im Leben, wie man so sagt. das bringt manch Chaos mit sich... aber zum Glück auch Zeit für diese Themen: Gesellschaft, Politik, Independent- und Rock,Geschichte, Kultur, Sport, "grüne"

Suchen

CD's und LP's

Archiv