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17. Juli 2011 7 17 /07 /Juli /2011 12:40
Der  Song von ZAZ -"Trop sensible" (Zu empfindlich) bezieht sich auf eine Geschichte, die mich stark aufwühlt....
 
Zunächst das Video dazu, dann der Text...


Lasst euch von der "Widmung" und dem Schlusswort nicht kirre machen, habe zunächst keine andere Fassung dieses Videos auftun können.  
         

Trop sensible - Zu empfindsam

 

Refrain:

Du bist zu empfindsam, es ist wahr.
Die Anderen sehen nicht, wer Du bist.
Zu empfindsam, ich weiß.
Mich hätte das auch fast umgebracht.

 

Du hast Angst, Du kriegst Panik, Du hast eine Krise, wenn's Dich voll ins Herz trifft.
Du kannst es nicht ausdrücken, es ist zu stark, es macht Dir Angst.
Allein in Deiner Welt singst Du zu den Sternen und Du drückst die Erde an Dein Herz.
Du fühlst unsere Mutter Erde, die aufstöhnt und am Ende ihrer Kräfte ist.
Sie kann's nicht mehr verschweigen.

Du fühlst das Leid wie eine Bombe, ein gedämpftes Tick-Tack.
Die Herrscher, die uns ins Grab führen, machen sich über unser Schicksal lustig.
Ich würde Dir gerne sagen, das diese bescheuerte Welt am Ende noch aufwacht.
Aber ich habe Angst, dass das am seidenen Faden hängt.
Aber sei gewiss, Du wirst gerettet werden.

 

Refrain

Du bist zu empfindsam, es ist wahr.
Die Anderen sehen nicht, wer Du bist.
Zu empfindsam, ich weiß.
Mich hätte das auch fast umgebracht.

 

Mit Deinem kleinen Engelsgesicht zeigst Du uns eine bunte Maske.
Die Leute halten Dich für unschuldig, aber Du reist durch die Dunkelheit.
Mit Deinem kleinen Engelsgesicht machst Du ihnen weis, dass in Deinem Kopf nur Blumen sind, nur Lächeln, Schmetterlinge und süßer Vanillezucker.

 

Ich kann Dein Leid fühlen, ich sehe es und höre es.
Wütend und entäuscht zu sein ist normal, aber es ist nicht der einzige Weg.
Es ist an Dir, die Schönheit zu zeigen, sie mit Deinen Augen zum Strahlen zu bringen.
Wenn um Dich herum nichts funkelt, ist es an Dir, stark zu sein und an ihrer Stelle zu glauben.

 

 

In dieser Welt voller Schimären wird man Dir Steine in den Weg legen.
Such in Dir das Licht.
Der Mensch ist um einiges schöner als es zunächst scheint.
Lass Dich nicht von der Ignoranz unterkriegen.
Glaub nicht ihren Lügen, sie geben Dir, was sie wollen.
Von dem, was sie haben, hast Du so viel mehr,

viel mehr, als man Dir weis machen will.

 

Refrain

Du bist zu empfindsam, es ist wahr.
Die Anderen sehen nicht, wer Du bist.
Zu empfindsam, ich weiß.
Mich hätte das auch fast umgebracht.

   
M.Kupfer
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2. Juli 2009 4 02 /07 /Juli /2009 14:28
Die Diskette ist verloren und die Liebste findet diese wieder wo auch immer sie war.

Das teilt sie dem suchenden Diplomanden auf diese Weise mit:
 

Soll man sich hier freuen oder verzweifeln und in die Tischplatte beißen?

LG M.Kupfer

P.S.: Das ist zum Glück nicht mir passiert, sondern wem anders...
Quelle: SPON
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9. März 2008 7 09 /03 /März /2008 10:25
Mittlerweile hat bereits ein Treffen zur Vorbereitung statt gefunden, ich war nicht dabei (macht grundsätzlich nichts - ich wohne ja nicht mehr in meiner alten Stadt, meine Teilnahme wäre schwierig geworden...), immerhin hat meine Initialisierung über www.stayfriends.de geklappt.

25 Jahre - was war denn da los, immerhin, 1983.
Gerade am 06.03.1983 gab es Bundestagswahlen, bei denen a. Helmut Kohl zum Kanzler gewählt wurde, vom Wahlvolk, nicht nur im Bundestag. Die SPD stürzte ab, dafür kamen b. die Grünen erstmals in den Bundestag.

Und das Fernsehen: drei Programme (bei uns plus 2 Holländer) und Sendeschluss! Götz George als Kommissar Schimanski fluchte sich gerade im zweiten Jahr durch den Duisburger "Tatort". Peter Illmann beglückte uns einmal die Woche mit der Formel 1 und stellte die aktuellsten Musikvideos vor. Man hörte Neue Deutsche Welle (NDW), die ersten Rap-Sachen (Grandmaster Flash & The Furious 5"), Metal, Rock, Earth, Wind and Fire, David Bowie ("Let's Dance"), Supertramp, Robin Gibb (Juliette), Asia, BAP (auweia...), Bots (nochmal auweia), Geier Sturzflug (Bruttosozialprodukt), Mike Oldfield (Moonlight Shadow hielt sich 1983/84 gnadenlos über MONATE! auf Platz 1 der im WDR2 ausgestrahlten "Schlagerrally"), Spider Murphy Gang und so weiter und so weiter. Dauerwellen bei den Mädels, kleine Pubertätsbärtchen bei den Jungs, Karottenform-Jeans (gingen gar nicht!), Sweater, Turnschuhe prägten die Schulhöfe. Und die Vorform der Leggings... Und überhaupt: Neu war Aerobic.

Es begann modemäßig und trendmäßig gesehen das, sagen wir, "Schnittstellenjahr" zwischen den 70ern und den 80ern, die ich als modisch aufgetakeltes, gestyltes Jahrzehnt in Erinnerung habe. Die politisch bewussten Leute siedelten sich eher links von der Mitte an oder als "echte" Ökos (lange Matte, Nickelbrille, Bart, Palästinenser-Tuch, Norweger-Pullis, WG-BewohnerInnen, TAZ-leserInen, Emanzen etc), die anderen, karrierebewussten, Angepassten landeten bei CDU und FDP, immer poppermäßig schick, mit Schwenker-Haarschnitt, Bundfaltenhose, dünnem Lederschlips und einem Roller, einige überzeugte Wertekonservative ausgenommen.

Für uns damals 15-16-jährigen (später durch Florian Illies zur Generation Golf gekürt) waren eher "Null-Bock" und Turnschuh-Generation. Wählen ab 16 war damals noch kein Thema, im Wesentlichen war unsere Klasse unpolitisch, im kleinen Kleve auch eher konservativ geprägt als ausgerechnet links-liberal. Demos kannten wir jedenfalls nur aus dem Fernsehen, die fanden immer in Berlin, Bonn, Frankfurt oder Düsseldorf statt

Wir waren Kinder des Kalten Krieges, die Zeit war geprägt von NATO-Doppelbeschluss, Stationierung von Atomraketen und einem Wettrüsten. Der 1984 erschienene Film "The Day After" nahm unsere Ängste vor einem 3. Weltkrieg zwischen den Großmächten mit Nuklearwaffen auf. Es regierten in den USA Ronald Reagan und in der damaligen UdSSR hatte gerade Juri Wladimirowitsch Anpropow den im November 1982 verstorbenen Leonid Breschnew als KPdSU-Generalsekretär und Staatsoberhaupt der UdSSR  beerbt. In GB regierte die Eiserne Lady Margret Thatcher, in Frankreich der Sozialist Mitterrand. Und Skandal-Rocker Udo Lindenberg kam nach Ost-Berlin, besuchte den Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker und übergab ihm eine Lederjacke - er erhielt von Erich persönlich (!) eine Schalmei. Sehr populär war damals der Lindenberg-Hit "Sonderzug nach Pankow".
Nun denn -unserer Realschulzeit näherte sich dem Ende. Von den 28/29 Leuten traten vielleicht 2/3 eine Lehre an, die übrigen - dazu gehörte auch meine Person - besuchten weiter anderer Schulen, zB die gymnasiale Oberstufe. Im März 83 gab es noch eine Abschlussfahrt mit zwei 10er-Klassen nach Aquadelta in der Region von Rotterdam/NL. Oh Mann.... In meinem differenzierten Englisch-Kurs hatten wir gerade das Kapitel "The Wall" von Pink Floyd (damals gerade im Kino angelaufen) abgeschlossen, was mich persönlich stark geprägt und beeindruckt hat.

So, das ist alles schon sooo lange her, das ist unglaublich. Alles Geschichte. Na - wir treffen uns nicht zum ersten mal seit damals. Es gab bereits drei Treffen. Locker, entspannt, alle haben ihren Weg gemacht. Konnten wir eigentlich nur einen Deut abschätzen, was Beruf, Familie, Freunde...  etc. für eine Bedeutung erlangen konnten? Konnte irgend wer damals sicher sagen, warum er/sie nun den Weg (Ausbildung, weiterführende Schule etc) bestreiten will? Gab es so etwas wie eine "Berufung"? Na, es spricht der Idealist, zugegeben. Manche Dinge sind aber vielleicht auch einfach nur banal. oder??

Habe übrigens in dem Zusammenhang einen alten Freund angeschrieben, den ich ca. 20 Jahre nicht mehr gesehen habe....

Grüße m.kupfer
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5. März 2008 3 05 /03 /März /2008 23:02
Einst in sehr grauer Vorzeit war ich Schüler der  Realschule in Kleve, s. www.rs-kleve.schulon.org

Die Realschule, die der/die geneigte LeserIn jetzt in dem Link vorfindet, hatte mit der Schule, den Lernvoraussetzungen, die meiner einer mal vorgefunden hat,   so ziemlich überhaupt nichts gemein, bis auf die Gebäude, die Adresse und ggf ein paar alte LehrerInnen, die dort noch  ihren Dienst verrichten.

Nun, meine Schulzeit an der Realschule endete 1983, also vor 25 Jahren.

Ich versuche nun, als längst aus Kleve verzogener Ex-Schüler, ein Klassentreffen zu organisieren.
Es gab ja schon Treffen, immerhin.

Darüber berichte ich in Zukunft häufiger.


Grüße

M.Kupfer
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