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10. September 2009 4 10 /09 /September /2009 22:26
Zur Feier des gestrigen Tages - 09.09.09 - erlaube ich mir den Hinweis, soweit nicht schon hier von wem anders gegeben - dass die Apple-Sudios 13 Beatles-Alben digital überarbeitet haben und dass diese Alben alle seit dem 09.09.09 zum Verkauf bereit liegen.

Bei der Band weiß ich nicht, wo ich anfangen und aufhören soll, mir persönlich gefällt ihre Schaffenszeit 1966-68 am besten. Und einer meiner Favoriten befindet sich auf dem Sgt.-Peppers-Album von 1967 und heißt "A Day in The Life". Kann man auch 42 Jahre später sehr gut hören.


Jaja, Eltern-Musik, lästert nur - aber eben sehr gut...

Und hier von "Revolver" (das Album, das gegenüber "Rubber Soul" einen  Quantensprung darstellte), das zeitlose Stück "Eleanor Rigby" (1966):


M.Kupfer

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7. Juli 2009 2 07 /07 /Juli /2009 22:00
Im Sommer 1983 war ich 16 und hörte Bowie's Musik rauf und runter. Das lag nicht zuletzt an dem erst im Frühling 1983 erschienen Album "Let's Dance" - ich war aber auf Bowie auch auf andere Weise, nämlich durch das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" aufmerksam geworden. Darüber hatte ich schon einmal in diesem Blog berichtet und verweise einfach mal auf meinen alten Beitrag von März 2008.

Ich war schon immer so drauf, dass mich die Musikmacher
  - wenn schon, denn schon - insgesamt interessierten, nicht im Sinne eines Fan-Wahns, sondern ganz intellektuell. Ich wollte wissen, was die Leutchen sonst so drauf hatten, sprich, was in der Vergangenheit gelaufen ist. Da boten die meisten Rockmusiker der 80er eine Geschichte, die bis in die 70er, ja sogar bis in die 60er hineinreichte.

David Bowie war da natürlich eine wahre Fundgrube, so wandlungsfähig, wie er ist. Heute erschien im SPON unter Eines Tages ein lesenswerter Bericht über die Bowie-Story, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zu lesen ist hier, dass Bowie - zuvor hieß er noch David Robert Jones - schon 1964, also mit 17 Jahren seine Musikkarriere startete und später zwischen den Welten und Geschlechtern wandelte, indem er eine Zeitlang sehr bewusst androgyn auftrat.

Sein erstes erfolgreiches Werk war "Space Oddity", das just vor vierzig Jahren pünktlich zur ersten bemannten Mondlandung am 21. Juli 1969 erschien (genau genommen 10 Tage zuvor, nämlich am 11.07.1969).

Bowie war damals gerade 22 Jahre alt und prägte einen Stil, den später in den 80ern diverse New Wave und Postpunk-Bands bzw. Independent - Bands kopiert haben.

Aber seht und hört selbst:
"Space Oddity" in drei Videoversionen von ein und demselben Musiker:

Als erstes Bowie im zarten Alter von 22 Jahren in spaciger Psychedelic -Athmo...



Und hier 1970 bei seinem ersten Fernsehauftritt mit Space-Oddity:




Ein anderes Video zu dem Song zeigte Bowie mit Akustik-Gitarre, Wollpullover und Ziggy-Stardust-Frisur, das ist vielleicht etwas bekannter:


Habe ich schon die unglaubliche Wandlungsfähigkeit Bowies damals erwähnt?

LG M.Kupfer

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8. Juni 2009 1 08 /06 /Juni /2009 21:59
Placebo - erst Anfang Juni 2009 haben sie ihr neuestes Album veröffentlicht - "Battle for the Sun".

Der Schlagzeuger heißt nicht mehr Steve Hewitt, sondern Steve Forrest, ist 22 Jahre jung und stammt aus Kalifornien. Forrest war gerade mal 10 Jahre alt, als Placebo ihr zweites Album "Without You I'm Nothing" veröffentlichten.

Placebo, das sind außer Steve Forrest noch die beiden Gründungsmitglieder Brian Molko und Stefan Olsdal. Seinerzeit, 1997, schlug das Album "Without You..." nicht nur bei mir ein, wie eine Bombe. Der Titelsong "Without You..." fiel mir gleich auf - und zwar auf einer dieser Beigabe-CD's der Musikzeitschrift Visions.

Musikexpress schreibt in seiner Ausgabe von Juni 2009 zu Placebo in ihren Anfängen:

"Dort, wo Placebo waren, war vorne. Eine Rakete, deren zweite Stufe gerade gezündet hatte, um sich in die Stratosphäre des Rock zu katapultieren. WITHOUT YOU I'M NOTHING. Placebo erwiesen sich als das einzige wirklich wirksame Medikament gegen den Studentenrock von Blur und den Arbeiterrock von Oasis, als einzige britische Alternative zum Britpop. Hungrig und wütend wie der junge Punk, leidend wie die frühen Smashing Pumpkins und eine eigentümliche sexuelle Ambivalenz ausstrahlend, die im längst verflossenen Glamrock wurzelte. Die Band der Stunde. Ein stabiles Molekül aus drei unterschiedlichen Atomen".

Hier also  der  fulminante Start von Placebo - eigentlich das zweite Album, aber erst "WITHOUT YOU..." bildete einen Meilenstein...




Der weitere Weg der Erfolgsgeschichte reicht sodann in das neue Jahrtausend und in die Gegenwart...

M.Kupfer

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17. Mai 2009 7 17 /05 /Mai /2009 17:36
Eine bemerkenswert geniale Indie bzw. Alternative-Band der 90er Jahre stammt aus Antwerpen/Belgien: dEUS. Die Band ist nach wie vor aktiv, erst im April 2008  veröffentlichte sie ihr letztes Album namens "Vantage Point".

Ich wurde auf die Anfang der 90er gegründete Band etwa 1995 aufmerksam - durch das ziemlich abgefahrene Stück "Suds and Soda" aus dem ersten Studioalbum "Worst Case Scenario" (1994).


Das machte doch wirklich Lust auf mehr dEUS. Laut, rockig, abwechslungsreich und zeitlos gut...

Wer aber steckt hinter der Band?

Es sind dies der Sänger und Gitarrist Tom Barmann, Klaas Janzoons (Keyboard, Mandoline, Violine), Stephane Misseghers (Schlagzeug), Alan Gevaert (Bass), Mauro Pawlowski (Gitarre).

Die Band bietet eine unglaubliche Bandbreite an Musikstilen, die Musik ist beeinflusst von Captain Beefheart, Charles Mingus, Leonhard Cohen und Velvet Underground, zu hören sind aber auch Elemente von Pop, Punk und Heavy Metal.

Hier eingänzlich anders gestalteter Song als "Suds & Soda": Little Arithmetics" von dem 1996 erschienen zweiten Album "In A Bar Under the Sea":

1999 folgte das dritte Album namens "The Ideal Crash":

In der Zeit von 2000 bis 2004 nahm die Band vorerst eine längere Auszeit, um den Bandmitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihren Interessen nachzugehen.

Erst 2004 wurde die Band wieder aktiv, im September 2005 erschien dann "Pocket Revolution" und April 2008 sodann "Vantage Point."
Die dEUS-Geschichte geht weiter...

M.Kupfer





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15. April 2009 3 15 /04 /April /2009 21:04
Im WDR lief am Ostermontag den ganzen Tag über Musik aus den 90ern. Fast ein Grund, sich zu freuen, aber: Schade - die Musikredakteure legten ihren Schwerpunkt einseitig auf das übliche Format-Radio-Pop-Gedudel der damaligen Boygroups und Eurobeat-Bands, auf Musik aus der Stock, Aitken, Waterman-Fabrik - insgesamt  also auf den damals zu ertragenden und zu Recht in Vergessenheit geratenen Mainstream-Hintergrundsound. Ich habe das nicht den ganzen Tag verfolgt, aber Grunge, Indie und Alternative waren eindeutig unterrepräsentiert, das musste ich feststellen. Die harten Klänge waren ja schon sehr lange mein Steckenpferd.

Also doch - die 90er als Jahrzehnt der angepassten und verwöhnten "Generation Golf"?

Na, schon 1995 musste ich bei einer Jugendfreizeit, die ich als Teammitglied begleitet hatte, feststellen, dass Independent nicht umsonst so heißt, denn bei einem von uns erarbeiteten Musik-Quiz war den 15-20-jährigen Teilnehmern Nirvana leider überhaupt kein Begriff - dabei war Kurt Cobain gerade mal ein Jahr zuvor aus dem Leben geschieden.

Ich war 25 Jahre alt, als ich die Musik von Nirvana zum ersten Male hörte. Ich hatte an die Entwicklung der Rockmusik keine besonderen Erwartungen mehr, irgendwie schien alles festgefahren und kaum entwicklungsfähig. Im Sommer nervten zum Beispiel die Scorpions mit ihrem Pfeifsong "Wind Of Change". DAS war Rock a la 1991. Und der Parfümdunst der 80er war noch nicht ganz verzogen.

Dann aber - es war Weihnachten 1991, ich verbrachte die Feiertage mit meiner damaligen Freundin bei meinen Eltern - da flimmerte dieses Video in einer Musiksendung:



Ich war einigermaßen elektrisiert, ja fasziniert (dass ich sowas noch erleben durfte, ächz...)!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, bei dieser Band, die mich auch heute noch stark begeistert, 15 Jahre nach ihrer Auflösung, 15 Jahre nach dem Selbstmord des Frontmannes Kurt Cobain.

Da war dieser blonde langhaarige Sänger aus Seattle in einem zerschlissenem Ringel-Pullover, die Anarcho-Cheerleader, die beiden anderen Bandmitglieder mit Matte und Holzfällerhemden - Gitarre, Bass, Schlagzeug, Wahnsinnsstimme - das außer Rand und Band  geratende Schulkonzert in einer US-High-School-Turnhalle, der mittanzende Hausmeister am Besen - und ein Meilenstein der Musikgeschichte war perfekt. Der 80er-Parfümdunst war damit erledigt. Der Look der Grunge-Musiker war sodann bis heute stilbildend, alsbald sah man seinerzeit nicht nur an der Uni diverse am Knie zerfaserten Jeans, Holzfällerhemden, einfache Shirts und lange Haare.

"Smells like Teen Spirit" war der erste Song auf dem 1991 erschienen Album "Nevermind" - das Cover zierte ein von unten aufgenommenes nacktes Baby - ein Junge - das unter Wasser schwimmt und nach einem Geldschein am Angelhaken zu greifen scheint.

Nirvana wurden bereits 1987 von Kurt Cobain und Krist Novoselic gegründet, später kam noch der Schlagzeuger Dave Grohl hinzu. Nach einigen Schulprojekten erschien 1989 das erste Album unter der Flagge Nirvana mit dem Titel "Bleach".


Bahnbrechend war aber erst das Album "Nevermind".


Die Texte gestaltete Kurt Cobain offen, damit noch Raum für Interpretationen blieb. Zu Texten bei Rockmusik habe ich so meine ganz eigene Meinung: Ich finde Musik, von der allgemein gesagt wird "Die machen aber gute Texte" von vornherein verdächtig. Das sagt man zum Beispiel von Durchschnittsbands wie "PUR" oder "Rosenstolz". Die Musik ist dafür vollkommen langweilig. Und ob Texte gut sind oder nicht, liegt sowieso im Auge des Betrachters. Also - "gute Texte" waren für mich noch nie ein Kriterium für elektrisierende Rockmusik. Was nicht heißt, dass mir Texte egal sind. Nazi-Rock geht zum Beispiel gar nicht.

Weiter im Text hier:
Die Texte von Nirvana sind sehr kurz, oft wird eine Zeile immer wiederholt, wie zum Beispiel auf dem Album "Bleach".
Kurt Cobain schrieb viele Texte spontan im Studio oder auf dem Weg dorthin. Später stellte er sie spontan aus eigenen Gedichten zusammen. Für Kurt Cobain waren die Texte nicht wichtig, wie er einmal über das Album "Bleach" sagte.

Aber der Musikstil war es schließlich, der die Wände wackeln ließ: Wie allgemein im GRUNGE verbanden sich Elemente des Punk mit denen des Metal und Hard Rock.

Das sieht/hört man auch bei  diesem Song "In Bloom" sehr schön. das Video wurde mit alten Cinemascope-Kameras aus den 60er Jahren - original aus Hollywood - aufgenommen.

Beeinflusst waren die Bandmitglieder von den Melvins, Gang Of Four, Scratch Acid und Butthole Surfers. Später, Ende der 80er Jahre war die Seattler Rockszene interessiert an den großen Glam-Rockbands der 70er Jahre.
Auch das Album "Surfer Rosa" von den Pixies hatte starken Einfluss auf die stilistische Entwicklung von Nirvana. Kurt Cobain dazu: "Ich hörte auf Surfer Rosa Lieder, die ich geschrieben, aber aus Angst, sie jemandem vorzuspielen, wieder verworfen habe".


Das Auftreten der Band war schließlich ebenso legendär. Die Mischung aus Punk und Hard Rock und Metal ging einher mit ihrer ambivalenten Einstellung gegenüber der Musikindustrie. Einerseits strebte Cobain Starruhm an, er wollte Rockstar werden. Andererseits hasste er das kommerzielle Musik-Business.


Nirvana versuchte deshalb oft, den Antihelden zu spielen und mit den Konventionen zu brechen. Aber das zerstören des Equipments - an die britische Band The Who erinnernd - wurde oft bewusst in Szene gesetzt. Dies ließ die Band leider in ihrer späteren Phase 1993/94 inszeniert erscheinen. Dieser Zwiepalt verbunden mit einer tiefen Unzufriedenheit wird auch als Grund für den Suizid Cobains am 08.04.1994 bemüht.


Zum Erfolg ist zu sagen, dass Nirvana äußerst stilbildend für die alternative Musikszene waren - und nach wie vor sind. Die Band hat über 50 Mio Alben verkauft, Cobain war noch 2006 der bestverdienende Tote.

Das letzte Konzert in München im März 1994:




Zum Ende entscheide ich mich noch für einen MTV-Unplugged-Beitrag. 1992/93 war es unglaublich hip, Bands  ohne elektronische Verstärkung ihrer Instrumente vor kleinem Publikum in heimeliger Atmosphäre auftreten zu lassen, so auch Nirvana (gerne erinnere ich mich auch noch an Pearl Jam und The Cure).



M.Kupfer
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3. April 2009 5 03 /04 /April /2009 22:23
Ja, ich weiß, sie ist immer noch aktiv: Die aus Island stammende Sängerin Björk.

Björk wurde am 21.11.1965 auf Island in Reykjavik geboren. Bereits mit 5 Jahren besuchte sie die Musikschule Barnamusikskoli Reykjavikur, auf der sie 10 Jahre lang u.A, in Gesang, Flöte und Klavier sowie anderen Instrumenten unterrichtet wurde.

Bereits mit 11 Jahren begann Björks Karriere, also Mitte der 70er Jahre, als sie in der Grundschule Klavierspiel lernte. Ein Lehrer sandte eine Aufnahme von Björk an einen Radiosender - zufällig hörte ein Mitarbeiter des sländischen Plattenverlegers Falkinn auf Björk aufmerksam und bot ihr einen Vertrag an. Mit Hilfe ihres Stiefvaters, der Gitarre spielte, nahm sie ihr erstes Album auf, das einfach nur "Björk" hieß. Es enthielt isländische Kinderlieder und Coverversionen bekannter Songs. In Island wurde das Album ein Riesenerfolg.

Mit 14 begann sie sich zunehmend für Punkmusik zu interessieren, sie gründete die Mädchenband "Spit and Snot", der kurze Zeit später die Fusionjazz-Gruppe Exodus folgte.

1980 verließ sie die Musikschule und gründete 1981 zusammen mit Jakob Magnusson - Bassist bei Exodus - die Gruppe Tappi Tikarass, im selben jahr gab es die erste Singleveröffentlichung, 2 Jahre später das Album "Miranda".

Danach arbeitete sie mit den Musikern Einar Örn Benediktsson und Einar Melax von der Gruppe Purrkur Pillnikk sowie weiteren Musikern von Peyr zusammen. Nachdem sie Lieder geschrieben und geprobt haben, nannten sie sich KUKL (Hexerei). Die Musik war am ehesten dem Gothic zuzuordnen, hier entwickelte Björk den für sie so typischen Gesangsstil. 1986 formten Björk und einige Musiker von KUKL die Gruppe Pukl, die bald schon in "Sugarcubes" umgewandelt wurde.

Damit begann die internationale Popularität.

Im Jahr 1992 ergaben sich Spannungen zwischen ihr und Einar Örn, so dass sie beschlossen, getrennte Wege zu gehen.

Im Juni 1993 erschien ihr erstes Soloalbum namens "Debut". Da wurde ich erstmals wirklich auf Björk aufmerksam, Die Sugarcubes waren mir zwar ein Begriff, aber da stand Björk nicht so sehr im Vordergrund.

Deshalb verbinde ich die Musik von Björk mit den 90ern:





Ein Song auf dem Album "Debut" hieß "Human behaviour":



Ein völlig abgedrehtes Video im Irrenhaus-Flair erschien zu "Violently happy", darauf kann ich aber leider nicht zugreifen. Deshalb ist hier die Live-Version des Songs:

In den 90ern erschienen noch die Alben "Post" (1995), "Telegram" (Remix von Post 1996) sowie "Homogenic".

Seit 2000 hat Björk noch drei weitere Studioalben veröffentlicht, zuletzt 2007 "Volta".

Hörenswert ist die Version von Björk von "Gloomy Sunday" (die Version zum Film stammte von Heather Nova):


M.Kupfer
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20. März 2009 5 20 /03 /März /2009 21:36
Franz Ferdinand hat erst vor ca. zwei Monaten das dritte Album namens "Tonight" veröffentlicht.

Die erste Singleauskopplung war "Ulysses":


Nun erscheint bald - nach "Ulysses" die zweite Singleauskopplung namens "No You Girls".

Das Video dazu erscheint geradezu prickelnd erotisch, zumindest für die Herren der Schöpfung, da sich hier zahlreiche leicht bekleidete Damen zeigen:



M.Kupfer
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20. März 2009 5 20 /03 /März /2009 21:20
Bald ist es soweit - noch etwa 2 1/2  Monate, dann erscheint das neue Album von Placebo. "Battle For  The Sun" ist erhältlich ab dem 08.06.2009.

Nach Ausage des Leadsängers Brian Molko versucht sich die Band nun mit optimistischeren Klängen...



Die Band macht damit einen Schritt "aus der Dunkelheit ins Licht".

Schon jetzt kann man den Titelsong als erste Singleauskopplung downloaden, dies versucht man am besten hier.

Gegenüber "Meds" ist dieser Song tatsächlich eine sonnige, dem bevorstehenden Frühling gerecht werde Veränderung, wenn die Musik von Placebo aber wohl nie den Level von "Guter-Laune-Musik" erreichen wird. Ist aber auch ganz gut so.

LG M. Kupfer
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16. März 2009 1 16 /03 /März /2009 20:25
Vor gut 2-3 Wochen wurde ich auf sie aufmerksam, auf die Musik von Sophie Hunger aus der Schweiz. Sophie Hunger, die eigentlich Emilie S. Welti heißt, wurde 1983 in Bern geboren. Ich fand einen Bericht sowie einen Song von ihr im  Musikexpress 3/2009.

Das neueste Album "Monday's Ghost" erreichte 2008 in der Schweiz Platz 1 - zu ihrer und zur Überraschung des Indie-Labels Gentlemen Records.

Auf der ME-CD findet sich "Shape". Üblicherweise höre ich mir die CD-Beilagen in Musikzeitschriften erst einmal nach den wahren Krachern ab (hier z.B. Wintersleep , Handsome Furs , ...and you will know us by the trail of dead), für ruhigere Töne bin ich da fürs Erste leider nicht zu haben.

Aber gestern, am verregneten Sonntagnachmittag warf ich die Errungenschaft noch einmal ein und freute mich über die "Zwischenpause". Meine Kinder spielten oben, meine Liebste war im Arbeitszimmer beschäftigt, während die CD spielte. Sophie Hunger mit "Shape" war dabei besonders wohltuend und kam deshalb einfach gut...


M.E. schreibt zum Album "Monday's Ghost" unter Anderem:

"Leicht macht es Sophie Hunger dem Hörer auf diesem Album nicht. Zwar perlen die ersten Songs auf dem Album recht harmonisch daher; hinter dem Gemisch aus Soul, Rock, Folk und Jazz aber verbirgt sich allerdings vielmehr als nur der Wunsch, ein paar Genres so zu verquirlen, dass man dazu im stylischen Cafe in Ruhe ein Tässchen Cappucino trinken kann. Daran hindern allein schon die schroffen stilistischen Gegensätze in den Songs"....

Hier zum Ende der Titel-Song "Monday's Ghost":


M.Kupfer
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12. März 2009 4 12 /03 /März /2009 21:30
Vor gut 17 Monaten haben sie erst ihr letztes Album "In Rainbows" veröffentlicht (die "Best Of" aus 2008 überspringe ich einfach mal) - zunächst als MP3-Download, bei dem die Fans den Preis bestimmen durften: Die 1986 in Oxford, GB, gegründete Band Radiohead um Thom Yorke. Bis 1989 hießen sie noch "On a Friday", dann tauften sie sich Radiohead, nach einem Song namens "Radio Head" von den Talking Heads.

Die In-Rainbows-Geschichte per MP3 entwickelte sich leider nicht so wie gewollt, da kaum jemand etwas für das Download bezahlen wollte. Aber als das Album auf dem markt - als CD bzw. Box - Anfang 2008 käuflich zu erwerben war, schnellten die Verkaufszahlen in die Höhe.

Einem bestimmten Stil ist die Musik von Radiohead wahrlich nicht zuzuorden. Welten bestehen etwa zwischen dem 1993 veröffentlichten Song "Creep" aus dem Album "Pablo Honey" und "Ok Computer" 1997 sowie dem erwähnten neuesten Album "In Rainbows" 2007.

Die Musik wurde von Album zu Album ausgefeilter. Waren bei "Ok Computer" noch Gitarren prägend, so nahmen diese in "Kid A" eine weit weniger prägnante Rolle ein, vielmehr herrschten hier Elektronik-Klänge, Anleihen beim Krautrock, Free Jazz und moderner klassischer Musik.

Radiohead habe ich schon zweimal in meiner Winter-Musik-Reihe mit Videos vorgestellt - beides mal ging es dabei um Songs aus dem Album "Ok Computer", nämlich "Exit Music (for a Film)" und "Paranoid Android".

"Ok Computer" war in den 90ern mein favorisiertes Radiohead-Album. Das Folge-Album "Kid A" aus dem Jahr 2000 war mir ein bisschen zu experimentell - das heißt schon was, wenn ich das behaupte...

Hier noch mal etwas aus dem Album "In Rainbows": Reckoner


und "Jigsaw Falling into Place":


und "15 Step":


Oha, jetzt wollte ich eigentlich etwas 90er - Jahre - Musik schreiben und bin glatt im Hier und Jetzt gelandet. Zufall? Gewollt? Letzteres, denn Radiohead sind zeitlos und deshalb damals wie heute klasse. Die Jahre ab 2000 sind in Sachen Musik eine logische Fortsetzung der 90er Jahre. Jedenfalls nach meiner Auffassung.

M.Kupfer
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  • Ich bin als Rechtsanwalt tätig, habe Familie und stehe mitten im Leben, wie man so sagt. das bringt manch Chaos mit sich... aber zum Glück auch Zeit für diese Themen: Gesellschaft, Politik, Independent- und Rock,Geschichte, Kultur, Sport, "grüne"
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