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30. Oktober 2008 4 30 /10 /Oktober /2008 13:00
Das vor ca. zwei Monaten erschienene aktuelle Album von Metallica "Death Magnetic" enthält u.A mit "The day That Never Comes" einen hörenswerten Metal-Song (Singleauskopplung!).

Aber auch das Video - eine Nervensituation aus dem Afghanistan-Einsatz der US-Army - ist sehenswert! Diese verdeckte "Friedens-" Botschaft.... aber leider kommt dieser Tag ja nie...

Anbei der Video-Clip:


M.Kupfer
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24. Oktober 2008 5 24 /10 /Oktober /2008 23:18
Die 90er waren das erste Jahrzehnt, in denen Musik für alle geboten wurde. Denkt man heute über diese Dekade nach, so fallen einem neben Euro-Beat , Boygroups und Techno noch Metal, Grunge und vor allem Crossover und Independent ein. Mir jedenfalls...

Eindeutig gab es erstmals keine näher definierte "Jugendbewegung" oder dergleichen, die eine Generation zusammen schweißte oder prägte. Es gab immer mehr Szenen, aber eine "Bewegung" wie Rock'n'Roll, Beat oder Rock? Fehlanzeige, seitdem jedenfalls...

Eine Band, auf die ich 1993 aufmerksam wurde - ist schon fast untertrieben, ich fand sie ziemlich genial - waren Rage Against The Machine (RATM). Ich kannte vorher zumindest Fugazi, die begannen schon in den 80er Jahren, Metal mit Elementen das Rap zu vermengen. Berühmt war auch jenes Video der Beastie Boys mit "You Gotta Fight For Your Right To Party".

RATM gefallen mir ausschließlich auf ihrem ersten Album aus dem Jahr 1992, eben "Rage against the Machine" darauf zu sehen war jener arme Mönch, der sich 1963 in Saigon mitten in der Öffentlichkeit mit Benzin überschüttete und selbst verbrannte.

RATM hatten mit ihrem Crossover-Sound etwas, was ich bislang beim Metal vermisste, auch beim aktuellen Metal, nämlich ein Rythmus, der anders war als das typische Polka- oder Marschmäßige, andererseits war der Sound auch dreckig/garagig genug, um bei den "Harten im Garten" anzukommen...

Mir jedenfalls gefiel "Bullet in The Head"



(Randnotiz: Ausgerechnet zu der Zeit, als ich dieses Video in MTV erstmals sah, nämlich im Sommer 1993, fielen die Schüsse auf dem Bahnhof in Bad Kleinen beim Einsatz gegen Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams, der  nach Kopfschüssen starb....).
 
...und "Killing in the Name of..."



(Randnotiz: Der Song des wütenden Kriegsdienstverweigerers schlechthin, wie ich finde..."Fuck You, I Won't Do what You Tell Me")

Die übrigen Alben fand ich nicht mehr sooo toll. Aber das erste war spitze...

M.Kupfer

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23. Oktober 2008 4 23 /10 /Oktober /2008 21:40
Vielleicht handelt es sich um 60er-Independent-Musik, jedenfalls waren die o.g. Bands ziemlich abgedreht und ungewöhnlich genug für die damalige Musikszene.

Bei Vanilla Fudge handelt es sich um eine US-Band (erstmals 1967-1970, dann noch einmal ReUnion 1999, bis heute aktiv!), die sich darauf versteht, Titel anderer zu covern, in dem sie diese bis zum Stillstand verlangsamten.

Völlig abgedreht, wie man bei  "You Keep Me Hanging On" 1967 sieht und hört:


Oder die Version von "She's Not There" (ursprünglich von den Zombies 1966):



Die Beatles wurden ebenfals gecovert, hier mit Eleanor Rigby:


Ein bemerkenswertes Album war "The Beat Goes On" (1968).
Die Musikgeschichte wird bemüht, desgleichen Beethoven und Sounds bzw. stimmen von Berühmtheiten (Erfinder, Politikern des 20. Jahrhunderts bis  in die 60er-Jahre).  Schließlich gibt es am Ende ein Interview mit den Bandmitgliedern.

The Seeds war eine Band aus L.A. um Sky Saxon, gegründet 1965 - neben den Troggs womöglich eine Vorläufer-Punk-Band der 60er, jedenfalls gehörte sie zu den Vertretern der Garage und Psychedelic-Rock-Musik.

Völlig abgedreht: "Can't Seem to Make You Mine" mit dem Cover der ersten LP, auf dem die Band insgesamt cooler wirkt als in dem darauf folgenden Video...

Auf die Band bin ich aufmerksam geworden durch einen Artikel in einem Buch über ein amerikanisches Fanzine namens "Bomp". Dort heißt es in einem Bericht "Wo ist Sky?" aus dem Jahr 1982 u.A., die Sex Pistols hätten die Seeds imitiert...

Zu guter Letzt: Wohnzimmer-Rock mit den Seeds: "Pushin' Too Hard" (man achte auf die Indianerfeder!):

 
  Garage-Rock, eine Punk-Frühform - aus Mexiko brachten 1965 die Band "Question Mark & The Mysterians" mit dem Song "96 Tears":

Der Sänger, so muss man neidlos anerkennen, ist unglaublich cool...


Zu guter Letzt eine Rockband, die im Jahr 1968 Aufsehen erregt hat mit einem 17-Minuten Hit namens "In A Gadda da Vida", nämlich "Iron Butterfly":
Eines der Meilensteine des Hard-Rock, einmalig war auch, dass sich das Stück auf dem gleichnamigen Album über eine ganze LP-Seite erstreckte. Ich belasse es einmal bei einer Kurzfassung au dem US-Fernsehen mit anschließendem Interview...

A propos Hard-Rock und Heavy Metal: Die Metal-Band Slayer hat In-A-Gadda-Da-Vida so gecovert:


Rabiates Ende, zugegeben...

M.Kupfer

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14. Oktober 2008 2 14 /10 /Oktober /2008 21:44
Meine persönliche Flower-Power-Phase war in erster Linie vom sukzessiven Kennenlernen neuer alter Interpreten geprägt. Ich fischte nicht nur im allseits Bekannten (was die Artikel über Steve Winwood und Eric Clapton glauben machen könnten), sondern ließ mich auf allerlei Sound der 60er ein.

Eines meiner besten Live-Alben stammt von der weißen Motown-Band "Rare Earth" aus Detroit. Bekannt ist diese Band durch zwei Hits aus dem Jahr 1969: "(I Know) I'm Losing You" und "Get Ready".

Das Album "Rare Earth in Concert" aus dem Jahr
1971 ist aufgemacht wie eine Stofftasche. Rare Earth machten Soul-Musik, ein Musikstil, der mir eigentlich nicht sonderlich gefällt, aber in der Ära der 60er und frühen 70er Jahre war Soul-Musik sehr gut hörbar, vor allem live, und wenn Rare Earth auf der Bühne standen.

Anbei"Get Ready": Aus Performance-Gründen verzichte ich mal auf die ausgesprochen groovige 21-Minuten-Fassung, sondern stelle eine knapp acht-Minuten-lange Version aus einem Konzert 1973 vor...



Zum nächsten Live-Gig: Ten Years After
Ten Years After ist auch so eine Band, die man am besten live hört.
Die  Band tritt auch heute noch auf, ergraut und gealtert wie Led Zeppelin, aber nach wie vor sehr gut dabei - insbesondere Alvin Lee an der Gitarre - wie z.B. bei einem Konzert 2007:


Ten Years After traten schon in Woodstock auf:


Meine ganz persönliche "Ten Years After"-Geschichte: 1986 entdeckte ich ein Ten-Years-After-Live-Album im Fundus der Discothek eines Klever Jugendheimes. Ich lieh mir dies aus und füllte daheim ein 90-min-Tape.

Während ich an einer Arbeit für den Kunstunterricht in der Oberstufe saß (das Modell einer norwegischen Stabkirche mit allen Schikanen) lief das Tape rauf und runter....

Dieses Tape begleitete mich just bis in den Sommer 1988. Danach rührte ich es nicht mehr an - denn während die Musik bei einer bei mir im heimischen Party-Keller laufenden Fete lief, musste ich schmerzvoll und wahnsinnig eifersüchtig erleben, wie eine mir lieb gewordenen Freundin mit einem alten Freund von mir im Bett landete....(seufz).

In satirischer Erinnerung an diese bittere Erfahrung ein weiterer passender Gig von Ten Years After: "Good Morning Little Schoolgirl...."(sic!)... (aus einem Konzert im Sommer 1988!)


Mittlerweile, mehr als 20 Jahre später, gehört die CD dieses damaligen Live-Albums freilich längst wieder zu meiner Sammlung (versöhnlich-tätschel....)

So, nun eine weitere erwähnenswerte Band aus Flower-Power-Zeiten: Die niederländische Band Focus machte progressive rock und war auch am besten live, wenn auch untypisch klassisch und virtuos daher kommend und überwiegend instrumental, wenn man mal von den Jodeleinlagen absieht...

Hier z.B. mit "HocusPocus" live 1973. Man achte auf den jodelnden, querflötenden und pfeifenden Sänger Thijs van Leer an der Orgel!


Wer glaubt, die können das nicht mehr, sehe sich dieses Konzert von Jan Akkerman von Mai 2007 an!

Weiter bekannt sind die Stücke "Sylvia"...
.

und "House of the King":

Die konnten was - und dann haben sie noch alles mit Spaß verbunden....
Mein Focus-Album im Regal stammt aus dem Jahr 1970 und heißt "In and Out Of Focus"

Die offizielle Homepage ist ein Besuch wert! Lautprecher an dabei....

M.Kupfer

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26. September 2008 5 26 /09 /September /2008 22:52
Eric Clapton - der Klapperton-Erich, wie wir seinen Namen so verballhornten, wohl wissend, dass das so einen Großen wie ihn wohl kaum kratzen würde - hatte ich schon bei meinem Beitrag zu Steve Winwood erwähnt, weil die beiden so 1969/70 bei Blind Faith zusammen rockten.

Der am 30.03.1945 geborene britische Musiker ist indes ein gesondertes Kapitel mit zahlreichen Beispielen seines Schaffens wert.

Seine wichtigsten musikalischen Stationen:

1963 mit den Yardbirds (und Jeff Beck):


John Mayall and the Bluesbreakers (1965):


mit Ginger Baker und Jack Bruce bei "Cream" (1966-1968):

 
nach Blind Faith mit Steve Winwood  mit George Harrison 1971 "Badge"


A propos George Harrison: Layla - mit Derek and the Dominos - war ein Song über die schmerzliche Liebe zu Patti Harrison....

Zu Beginn seiner Solokarriere ab Anfang der 70er Jahre wurde Clapton vorübergehend heroinsüchtig. Ab 1973/74 startete er nach einer Therapie einen Neuanfang. 

Ist dieser Zeit am Ende der Song "Cocaine" geschuldet?


Nach einer Phase der Alkoholabhängigkeit ab Mitte der 70er wage ich mal einen Zeitsprung in das Jahr 1992, die Zeit der "Unplugged"-Konzerte in MTV. Nein - jetzt kommt NICHT "Tears in heaven", ein Song, den er seinem verstorbenen Sohn widmete (er war aus dem 52. Stock eines New Yorker Hochhauses gefallen), jetzt kommt vielmehr die coole Unplugged-Version von Layla:

Zur Jahrtausendwende trat Clapton auch mit Carlos Santana auf:

...und mit B.B. King:

...und im Februar 2008 trat er noch einmal mit Steve Winwood auf, fast 40 Jahre nach Blind Faith... (Double Trouble)

...um danach im Sommer 2008 eine USA-Tornee anzutreten (hier im Mai in Toronto mit "Little Wing"):

M.Kupfer
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24. September 2008 3 24 /09 /September /2008 21:38
Steve Winwood ist auch heute mit 60+ noch aktiv im Musikbusiness.

Der am 12. 05.1948 in Großbritannien geborene Musiker stand schon als Kind mit 9 Jahren in den 50er Jahren auf der Bühne, seine Rock-Karriere begann aber richtig in den 60er Jahren, zum Beispiel bei der Spencer Davies Group, mit seiner eigenen Band Traffic, oder zusammen mit Eric Clapton bei Blind Faith.

 Allgemein kennt man ihn so, z.B. 1986 mit "Higher Love"

Und in einem Interview erst im August 2008:


Er begann aber einst ganz beatmäßig mit der Spencer Davies Group (Keep On Running,1966):

Und hippiemäßig mit seiner eigenen Band Traffic (mit Jim Capaldi, Dave Mason und Chris Wood ) schuf er ab 1967 so hervorragende Werke wie

"Dear Mr. Fantasy"


Von Traffic hörte ich - wie sollte es anders sein bei mir - in einer Radiosendung im Jahr 1984. Außerdem las ich dazu nahezu zur selben zeit einen Artikel in "Music-Express - Sounds".

Witzig fand ich dabei das hippie-kultige "Hole in My Shoe":

 
Mit Eric Clapton bei "Blind Faith" 1969:


Very british insgesamt, oder?
Auch wenn ich seine yuppiemäßige Phase in den 80ern nicht so geschätzt habe, wie die frühen Flower-Power-Jahre - ein sympathischer Lebenskünstler mit Riesen-Talent ist er auf jeden Fall!

Glückwünsche zu einem 60-jährigen erfüllten Musikleben!

M.Kupfer

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17. September 2008 3 17 /09 /September /2008 21:05
Und schon wieder muss ich von einem längst dahin geschiedenen Rockmusiker schreiben (beim nächsten Mal muss es mal einer sein, der noch lebt...):


Jimi Hendrix

*27.11.1942 -  +18.09.1970

Na, seine Musik lebt noch, unvergessen ist sein gigantisches Gitarrenspiel. Eine Gitarre,  die er im März 1967 bei einem Konzert in London anzündete, wurde erst vor kurzer Zeit für £ 280.000  (345.000 €) an einen amerikanischen Sammler
versteigert.

Und so in etwa entstand einst das Brandmal der teuer ersteigerten Gitarre - In Monterey im Juni 1967 bei "Wild Thing" endete das Spiel mit dem Feuer für Gitarre und Publikum allerdings sehr dramatisch:

Abgesehen davon, dass am Ende die Gitarre brennt, und in ihre Bestandteile zerlegt wird, ist das Spiel mit dem Instrument zuvor ziemlich bemerkenswert, ja, orgiastisch gar... typisch für Hendrix eben, das Spiel auf dem Rücken, mit den Zähnen, mit klaren sexuellen Anspielungen. Hendrix hatte einen völlig neuen Begriff davon entwickelt, wie sein Instrument gespielt werden konnte, wie Cecil Taylor für das Klavierspiel und John Coltrane für das Tenorsaxofon.


Aber zum  Anfang:
James Marshall Hendrix wurde am 27.11.1942 in Seattle
(die spätere "Hauptstadt" der Grunge-Musik in den 90ern) geboren. Er war teils negroider, teils indianischer Abstammung. In Seattle wuchs er eher ereignislos in der schwarzen Mittelschicht auf und lernte mit 12 bereits Gitarre zu spielen. Er hörte Eddie Cochran und Blues -   prägend, muss man sagen.

1959, mit 17 Jahren, ging er zur Armee, 1963 zog er als Begleitgitarrist durch die schwarzen Bars und Kneipen, und nahm jeden Job, den er kriegen konnte - bei
Little Richard, den Isley Brothers, Wilson Pickett u. A.

Dies war, bevor Hendrix selbständig auftrat, zum Beispiel Ende 1965/Anfang 1966 mit seiner ersten Band  Jimmy James and The Blues Flames. Bis dahin traute er sich nicht so recht, da er von den Qualitäten seiner Stimme nicht recht überzeugt war - bis er Bob Dylan singen hörte. Na, wenn der das konnte, mit dieser lausigen Stimme....

Fortan spielte er in Klubs von Greenwich Village. Ausgerechnet Bluesbands erlangten in der vorwiegend weißen Klubszene eine zunehmende Poularität - Hendrix spielte also Blues. Er begann da schon herum zu experimentieren mit Rückkopplung, Fuzz und solchen Dingen.

Mike Bloomfield - seinerzeit zusammen mit Paul Butterfield auf der Bühne, hielt sich für den schärfsten Gitarristen seiner Zeit - und musste beeindruckt zugeben, dass er in Hendrix seinen Lehrmeister gefunden hatte. Ein Jahr lang, so schilderte er nachseiner ersten begegnung mit Hendrix, wollte er keine Gitarre mehr anfassen...

Nach dem der frühere
ANIMALS-Bassist Chas Chandler ihn gehört hatte, überzeugte er Hendrix, nach England zu kommen, um ihn dort zum Star zu machen. Dort brachte er ihn mit Noel Redding und Mitch Mitchell, zwei jungen englischen Begleitmusikern zusammen - die prompt den Look von Hendrix mit gekräuselten Haaren und exotischer Kleidung annahmen. Als Jimi Hendrix Experience erzielten sie 1966/67 einige Hits, so zB "Hey Joe" und "All along The Watchtower"...

Dann, nach einigen verunglückten AuftrittenzB als Vorgruppe der
MONKEYS, - was nicht wundert, wenn man die Jungs der Bands so vergleicht... -  folgte das Festival von Monterey, die Single "Purple Haze" sein Album"Are You Experienced?"

Legendär sein Auftritt in
Woodstock mit "Star Spangled Banner" und "Purple Haze". Wahren US-Patrioten haben sich bei dem Vietnam-Krieg-geprägten Verriss der US-Hymne die Fußnägel aufgerollt. ...


Drogengeschichten prägten das Leben des auf der Bühne wilden und im Alltag unzufriedenen, zurück gezogenen Hendrix, nach seinen eigenen Worten hatte er früher einige leichte Drogen konsumiert, jetzt aber nicht mehr. Das Gegenteil war eher der Fall. Das Drogenimage wurde er nie los, nachdem er im Mai 1969 in Toronto am Flughafen wegen Heroinbesitzes verhaftet worden war. Er konnte indes seine Unschuld beweisen, da ein Fan ihm den Stoff gegeben und er das Zeug in den Koffer geworfen hatte, ohne nachzusehen, was es war.

Nach Auflösung der EXPERIENCE verkroch er sich im Sommer 1969 im Hinterland New Yorks und experimentirte mit einigen Musikern - die beim Woodstock-Festival teils mit auf der Bühne standen.

Nach Woodstock gründete er die
Band of Gypsies - ein Konzept wie Experience, aber mit schwarzen Elementen.


Hier eines seiner letzten Konzerte am 04. September 1970 in Berlin: Red House ...


Am Morgen des 18.09.1970 war Hendrix in London im Schlaf nach einer Barbirutatvergiftung an Erbrochenem erstickt.

M.Kupfer

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15. September 2008 1 15 /09 /September /2008 23:00
Rick Wright, der frühere Keyboarder von Pink Floyd, starb heute mit 65 Jahren an Krebs.

In Gedenken an einen ebenfalls Großen der Rockmusik - wenn auch im Hintergrund wirkend - hier ein Video zu "Wish You Were Here":


M.Kupfer
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14. September 2008 7 14 /09 /September /2008 18:10


Anbei das letzte Video eines ganz Großen aus der Rock-History: Johnny Cash mit "Hurt"

26.02.1932 - 12.09.2003

In Gedenken an seinen 5. Todestag am 12.09.2008 stelle ich dieses großartige Video mal ein...

M.Kupfer
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14. August 2008 4 14 /08 /August /2008 21:04
Wie ich schon in einem früheren Artikel zum Thema Hippies schrieb: Ich war ein kleiner Hosenscheißer, als Flower-Power und Hippies die Rockkultur prägten.

Aber später dann, ausgerechnet in den yuppiemäßigen, gelgestylten 80ern, also meiner Jugendzeit fand ich Gefallen an dem Sound. Mit meinen langen Haaren und der (nach-)lässig wirkenden Jeans-Sandalen-Ausstattung fiel ich modetechnisch ein wenig aus dem Rahmen, aber das war mir doch wurscht. Ich sah ein wenig aus wie Jim Morrison von den Doors. Das fand ich o.k.. Ich besaß leider nicht so eine  coole Lederhose wie die, mit der Jim Morrison auf den Live-Aufnahmen zu sehen ist... :-(

Ich hörte, was mir gefiel, und das war eben damals +/-20 Jahre alt (wie ich). Oder Metal bzw Elektronisches, wie ich bereits schrieb...

Meine Favoriten waren damals ganz bestimmt:

Die Doors


Die Doors waren einfach kultig
- und sie sind es nach wie vor.
Jim Morrison war purer Sex, viel mehr noch als Mick Jagger. Eher so wie Jimi Hendrix. Der zeitlose, zornige junge Mann mit einer unglaublichen Ausstrahlung.... dem seine Drogenabhängigkeit und sein intensives Leben zum Verhängnis wurde. Am 03. Juli 1971 starb Morrison in Paris.

Die Doors wurden 1965 gegründet von Jim Morrison und
Ray Manzarek in Venice Beach, Kalifornien. Der Name der Band stammt von einem Roman von Aldous Huxley -"The Doors of Perception" - Die Pforten der Wahrnehmung.

Jetzt lasse ich ein bisschen Musik und Bilder wirken....

Alles begann für mich mit "Light My Fire":


Das Stück hörte ich irgendwann Ende 1983 im Radio, ich war schlichtweg fasziniert. Später erwarb ich die seinerzeit veröffentlichte Live-LP "Alive She Cried".

Desgleichen war gigantisch: The End - ein Stück, das später zum Soundtrck von "Apocalypse Now" (Einschieb: warum denke ich jetzt ausgerechnet an Helge Schneider???) werden sollte:


"Break on Through" gehört ebenso zu meinen Favoriten:


Und "BackDoor Man":


Stilbildend für Underground und Indie heute:
People are strange
:


Der Roadhouse-Blues: Jim Morrison wirkt ein wenig fertig...

Der ruhige Sound, klassisch: Riders on the Storm
"in to this house we're born, into this world we're thrown..."


Und "When The Music's over" findet sich auf einem großartigen Live-Album:



Skandale um Jim Morrison gab es reichlich:


Zu guter Letzt der Trailer zum Oliver-Stone-Film "The Doors" aus dem jahr 1991 (mit einem sehr authentisch spielenden Val Kilmer als Jim Morrison):


Musik und Habitus der Doors sind nach wie vor zeitlos genial...
Die Doors waren sicher eine der Bands aus den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, die für die Rockgeschichte prägend, ja herausragend waren.

Einerseits Hippie-Musik, andererseits auch im 21. Jahrhundert sehr gut hörbar und unvergessen. Die Nr.1 auf meiner Liste, wenn ich an meine ganz persönlichen 60er denke...

M.Kupfer

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