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Rock-History IX (6): Vanilla Fudge, Seeds, "Question Mark & the Mysterians", Iron Butterfly

Vielleicht handelt es sich um 60er-Independent-Musik, jedenfalls waren die o.g. Bands ziemlich abgedreht und ungewöhnlich genug für die damalige Musikszene.

Bei Vanilla Fudge handelt es sich um eine US-Band (erstmals 1967-1970, dann noch einmal ReUnion 1999, bis heute aktiv!), die sich darauf versteht, Titel anderer zu covern, in dem sie diese bis zum Stillstand verlangsamten.

Völlig abgedreht, wie man bei  "You Keep Me Hanging On" 1967 sieht und hört:


Oder die Version von "She's Not There" (ursprünglich von den Zombies 1966):



Die Beatles wurden ebenfals gecovert, hier mit Eleanor Rigby:


Ein bemerkenswertes Album war "The Beat Goes On" (1968).
Die Musikgeschichte wird bemüht, desgleichen Beethoven und Sounds bzw. stimmen von Berühmtheiten (Erfinder, Politikern des 20. Jahrhunderts bis  in die 60er-Jahre).  Schließlich gibt es am Ende ein Interview mit den Bandmitgliedern.

The Seeds war eine Band aus L.A. um Sky Saxon, gegründet 1965 - neben den Troggs womöglich eine Vorläufer-Punk-Band der 60er, jedenfalls gehörte sie zu den Vertretern der Garage und Psychedelic-Rock-Musik.

Völlig abgedreht: "Can't Seem to Make You Mine" mit dem Cover der ersten LP, auf dem die Band insgesamt cooler wirkt als in dem darauf folgenden Video...

Auf die Band bin ich aufmerksam geworden durch einen Artikel in einem Buch über ein amerikanisches Fanzine namens "Bomp". Dort heißt es in einem Bericht "Wo ist Sky?" aus dem Jahr 1982 u.A., die Sex Pistols hätten die Seeds imitiert...

Zu guter Letzt: Wohnzimmer-Rock mit den Seeds: "Pushin' Too Hard" (man achte auf die Indianerfeder!):

 
  Garage-Rock, eine Punk-Frühform - aus Mexiko brachten 1965 die Band "Question Mark & The Mysterians" mit dem Song "96 Tears":

Der Sänger, so muss man neidlos anerkennen, ist unglaublich cool...


Zu guter Letzt eine Rockband, die im Jahr 1968 Aufsehen erregt hat mit einem 17-Minuten Hit namens "In A Gadda da Vida", nämlich "Iron Butterfly":
Eines der Meilensteine des Hard-Rock, einmalig war auch, dass sich das Stück auf dem gleichnamigen Album über eine ganze LP-Seite erstreckte. Ich belasse es einmal bei einer Kurzfassung au dem US-Fernsehen mit anschließendem Interview...

A propos Hard-Rock und Heavy Metal: Die Metal-Band Slayer hat In-A-Gadda-Da-Vida so gecovert:


Rabiates Ende, zugegeben...

M.Kupfer

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