Gesellschaftliche Themen, Rockmusik, Independent, Crossover, Freunde, Spiele, Familie, 68er, Recht, grüne Politik, Wahnsinn des Alltags
Nur zur Erinnerung:
Heute vor 45 Jahren fiel der damalige US-Präsident John F. Kennedy einem Attentat zum Opfer. Viele Theorien sind seitdem gesponnen worden, ein Lee Harvey Oswald wurde im Anschluss als Hauptverdächtiger verhaftet und von einem Jack Rubin erschossen, der fiel später auch einem Mörder zum Opfer.
Der Oliver-Stone-Film J.F.K. zeigt sehr anschaulich die "Unlösbarkeit" dieses Verbrechens seinerzeit.
Was hat das mit "68" zu tun?
Viel, denn John F. Kennedy war Hoffnungsträger einer liberalen und aufgeschlossenen Jugend, desgleichen sein Bruder Robert Kennedy, der 1968 einem Mordanschlag zum Opfer fiel. Beide Kennedys bedeuteten den Aufbruch in eine neue, bessere und vielleicht gerechtere Welt (ob dies nachher so eingetreten wäre, bleibt dahin gestellt).
Die Mordanschläge auf die Kennedyys prägten die Jugend der 60er Jahre entscheidend. Das Credo: Es gibt eine wie auch immer geartete Macht, die diese offene, gerechtere, vielleicht friedlichere Welt nicht will, und dafür über Leichen geht...
Letztlich: Wofür trat die protestierende Jugend der 60er Jahre ein? Womöglich genau die Werte und Philosophie, die sie mit einerKennedy-Regierung in den USA assoziierten.
M.Kupfer