Über dieses Buch habe ich mich vor Jahren köstlich amüsieren können, heute geht es mir immer noch so: Einmal ein Blick in dieses Buch oder auf diese Homepage, und die schlechte Laune ist verflogen.
Das Buch: "Der tiefe Sinn des Labenz" ursprünglich von Douglas Adams, dem Autor der Science-Fiction-Paraodie "Per Anhalter durch die Galaxis".
Worum geht es? Es gibt zahlreiche Gegenstände, Empfindungen, Personen, Farben etc...., für die es keine Definition gib. Außerdem gibt es zahlreiche Städtenamen/Ortsnamen/Inselnamen...., die zwingend einer anderen bzw. zusätzlichen Funktion bedürfen, als einfach nur mehr oder weniger bedeutungsvollen Städten, Dörfern, Käffern etc. Namen zu geben.
Definition Labenz: Ein allgemein bekannter Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die es bislang noch keine Bezeichnung gibt.
Die Lösung: Städtenamen dienen als Definition bislang undefinierter Dinge... zum Beispiel:
München - Batterien mit der Zungenspitze testen, Bremen - etwas seeeehr langsam verstehen, Bottrop-Boy - Stricher mit Cowboystiefeln und Atze-Schröder-Minipli Schwäbisch-Hall - jene Durchsagen auf Bahnhöfen und Airports, von denen man nicht mal die Hälfte versteht Brunsbüttel - Chemietoiletten-Leerungsbeauftragter Marzahn - menschliches Beißwerkzeug, das zum Zerbeißen von Autodrähten geeignet ist Meppen - jemanden über das Ohr hauen und dann noch unfreundlich behandeln Kabelhorst - Elektrikergehilfe Kaiserslautern - Äußerung aus dem Munde Franz Beckenbauers, die durch besondere geistige Schlichtheit herausragt und vielleicht gerade deshalb beim Volk gut ankommt. kaltenleutgeben - testamentarisch festlegen, dass der eigene Körper nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden soll. Kettwig - Geräusch, das eine sich bei 30 km/h vom Zahnkranz lösende Fahrradkette verursacht. ...